Rechte / Berechtigungen
Im Gegensatz zu den mit einer Rolle verbundenen Rechten, geht es bei den eigentlichen Rechten (im Workplace auch „Berechtigungen“ genannt) um die Zugriffsmöglichkeiten innerhalb der durch eine Rolle zugeteilten Aufgabe. Kurz zusammengefasst geht es um die Frage „wer darf was?“ Über die verschiedenen verfügbaren Berechtigungen regeln Sie z. B., wer Seiten nur editieren darf und wer berechtigt ist, sie auch zu veröffentlichen. Genauso können Sie ebenfalls explizit Rechte verbieten.Folgende Berechtigungen stehen zur Verfügung:
- Lesen
Erlaubt dem Nutzer(gruppe)n, Dateien aufzurufen und so deren Inhalte einzusehen. - Auflisten
Verleiht dem Benutzer bzw. den Benutzern einer Gruppe das Recht, die Datei- und Verzeichnisstruktur anzuzeigen. - Direkt publizieren
Wer diese Berechtigung besitzt, darf intern durchgeführte Änderungen an den Dateien veröffentlichen und somit „nach außen“ abrufbar machen. - Berechtigungen ändern
Wenn ein Benutzer / eine Gruppe die in dieser Auflistung beschriebenen Rechte ändern können soll, muss diese Option gesetzt sein. - Schreiben
Dieses Recht wird benötigt, um Seiten bearbeiten zu können.
- Verantwortlicher
Benutzer mit diesem Eintrag werden in den zugeordneten Bereichen intern als Verantwortlicher gekennzeichnet. Zudem erhalten Sie bei entsprechender Konfiguration dann auch Benachrichtigungen über Änderungen an Seiten Ihres Zuständigkeitsbereichs. - Geerbte überschreiben
Rechte können vererbt werden (mehr zum Konzept der Vererbung später im Abschnitt „Nutzung des Vererbungskonzepts“); durch Aktivieren dieser Option werden die geerbten Rechte verworfen und stattdessen die neu definierten benutzt. - Vererbe an Unterordner
Die Aktivierung dieser Option führt dazu, dass die für den aktuellen Ordner definierten Berechtigungen an untergeordnete Ordner und Dateien weitergegeben wird.
Im folgenden Schaubild haben wir Ihnen zur besseren Orientierung ein Strukturdiagramm zusammengestellt, das die Beziehungen zwischen Rollenmodell, Gruppenkonzept und der Datei- und Verzeichnisstruktur noch einmal veranschaulicht:
Abb: Die Beziehungen zwischen Rollenmodell, Gruppenkonzept und der Datei- und Verzeichnisstruktur